Ausbildungsportal der Deutschen Rentenversicherung Bund

"Entgegen unserer Erwartungen..."

Entgegen mancher Erwartungen ist die Ausbildung nicht nur stures, trockenes Aktenwälzen. Ein Versicherungsleben zu studieren, kann auch sehr spannend sein! Telefonate mit den Versicherten führen, Fragen der Versicherten klären und die Finanzierung des Lebens im Alter zu garantieren, sind nicht nur wichtig, sondern bereiten auch eine Menge Spaß. Ebenso wird Verantwortungsbewusstsein gefordert.
Zu Beginn des Studiums fängt man schnell an sich heimisch zu fühlen. Man bekommt einen Kursraum, eine "Klasse", die sich mit einer Schulklasse vergleichen lässt, mit der man seinen Alltag bestreitet. Dadurch entstehen schnell Freundschaften, die später auch eine große Hilfe darstellen können. Denn Freunde sind sehr wichtig. Falls man bei bestimmten Sachverhalten Probleme hat, ist eine helfende Hand nie verkehrt.
Sobald die Prüfungen geschafft sind, geht es ab in die Praxis. Das Beste an der Praxis ist die flexible Arbeitszeit. Hier ist es möglich, seine Arbeitszeit frei einzuteilen. Dadurch kann auch mal ein langer Champions-League-Abend kompensiert werden, in dem man am nächsten Morgen ein wenig länger schläft als sonst. Hier trifft man seine Kurskollegen auch im Gang oder bei der Mittagspause wieder. Mit ein wenig Glück landet man auch mit seinem Wunschkandidaten in einem Büro. In den Ausbildungsbüros findet man zuerst nicht nur bekannte Gesichter vor. Man hat in der Regel drei Ausbilder, die sich dem Fragenansturm stellen und zusätzlich sind dort noch Azubis anzutreffen. Die Azubis sind zuerst noch weiter im Stoff und können einem auch unter die Arme greifen - und das werden sie auch gerne machen! Doch schon bald wird man auf einem Wissensstand sein und es werden sich auch Möglichkeiten ergeben, sich für die anfängliche Hilfe zu revanchieren.
Fühlt man sich mal niedergeschlagen oder man benötigt ein wenig sportliche Betätigung, kann man den BGM-Raum besuchen. Dort wird zweimal in der Woche zur entspannten Pause oder zu Schulter/Nacken-Übungen oder ähnlichen eingeladen. Dies erfolgt natürlich in der Arbeitszeit. Bei der entspannten Pause kann man sich bis zu einer halben Stunde von sanften Klängen berieseln lassen und ein wenig abschalten.

Arne Kubowicz und Elisa Zagorov
Studierende